GEMA weg da!

23. Juni 2009

Nette Idee, finde ich – einen Versuch ist es wert:

»Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.«

(Wortlaut der Online-Petition No. 4517, die man hier unterzeichnen kann)

Lieber Professor Gorny,

22. Juni 2009

ich schließe mich formlos Hern Moby an (obwohl mir seine Musik nicht immer ganz zusagt) und plädiere dafür, neben der RIAA gleich auch die IFPI aufzulösen — und dir Blitzbirne gleichzeitig auch das Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender der Filmstiftung NRW zu entziehen, damit nicht auch noch die Filmbranche unter deinem kranken Hirn leiden muss.

Außerdem frage ich mich seit einiger Zeit, was dich überhaupt dazu befähigt, Direktor für das Themenfeld Kreativwirtschaft bei der Ruhr 2010 GmbH zu sein. Dass du in Essen-Werden wohnst kann es nicht sein.

Leute wie du sind: gefährlich.

Lektion in Zivilcourage

20. Juni 2009

Wenigstens einer mit Rückgrat: Jörg Tauss – ein Mann mit cojones.

»Der bisherige SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss wird wohl erster Abgeordneter der Piratenpartei im Deutschen Bundestag. Tauss erklärte heute vor dem Willy-Brandt-Haus in Berlin seinen Austritt aus der SPD, der er fast 40 Jahre in verantwortlichen Positionen angehörte. Er kündigte zugleich seine Unterstützung der Piratenpartei an: “Wenn die Piraten es wollen, werde ich heute auch Mitglied” erklärte Tauss bei einer Kundgebung gegen die Zensur des Internets vor der SPD-Parteizentrale.«

»Wes Brot ich ess …

19. Juni 2009

… dessen Lied ich sing.«

Dieter Gorny, vormals Gründer des ehrenwerten Rockbüros NRW, sagt als Vorsitzender der IFPI die Teilnahme an der Popkomm 2009 ab. Begründung:

»Gemeinsam mit der Popkomm GmbH werden wir für 2010 ein neues Gesamtkonzept entwickeln, das den radikal veränderten Rahmenbedingungen der Musikwirtschaft Rechnung trägt und der Popkomm eine tragfähige Zukunftsperspektive eröffnet. Die momentane Situation ist aber auch ein Ergebnis der Untätigkeit der Politik, die beim wichtigsten Branchenthema Internetpiraterie nach wie vor den Ernst der Lage nicht erkannt hat. Wird hier nicht bald gehandelt, werden alle Anstrengungen der Branche ins Leere laufen.«

Herr Professor: Hoffentlich tun sie das. Und hoffentlich auch sehr schnell.