© Peter Broderick [http://www.flickr.com/photos/peterbroderick]Als ich das Album »Home« (Type Records) von Peter Broderick vor einem Jahr zum ersten Mal in den Player schob, erwartete ich nichts Großes – die Scheibe des gerade mal 22 Jahre jungen Amerikaners im dänischen Exil war von Thaddi auf De:Bug irgendwie schon zu subtil gehyped worden. Das macht mich generell skeptisch. Trotzdem wollte ich wissen, ob nicht doch – und wenn ‘ja’: was –  dran war an seiner Musik.

Kurz gesagt: »Home« zog mir ungefragt die Socken runter und läuft seitdem hier in Heavy Rotation. Um eine Idee von Peters Musik zu bekommen: Stell sie dir als inoffizieller Soundtrack für »Into The Wild« von Sean Penn vor.

Was mich besonders verblüfft, ist die Tatsache, wie man in so jungem Alter Musik derartiger Deepness hin kriegt. Peter ist nicht nur ein begnadeter Multiintrumentalist, sondern schafft es, den Hörer ganz tief drinnen ganz tief zu berühren. Das gibt es nicht so oft.

Das Musik-Blog Victory Rose macht mich gerade darauf aufmerksam, dass Peter eine Flickr-Foto-Site pflegt – und dort auch regelmäßig Songs zum freien Download anbietet. Ingesamt sind es nun 16 Songs bzw. Fragmente, die Peter dort eingestellt hat. Sie pendeln zwischen Neo Folk und Modern Classics, sind teilweise extrem gut produziert, andererseits auch in sehr rohem Zustand.
Was alle allerdings verbindet: Sie sind wirklich extrem höhrenswert.

Genial sakral

23. November 2009

Von Jónsi & Alex schrieb ich bereits. Das Stück »Boy 1904« ist ein schönes Beispiel für die majestätische Wucht ihrer Musik. Arvo Pärt winkt freudig im Hintergrund. Da mag man ja fast schon wieder katholisch werden.

Es wird mir ein Geheimnis bleiben, wie die beiden das Album »Riceboy Sleeps« unter den Palmen von Hawaii abmischen konnten. Ich assoziiere alles bei diesen Klangwänden – nur keine sengende Sonne und Hula-Mädchen.

It’s all about beauty

21. November 2009

Es gibt so viele stille Momente …

… und scheinbar unscheinbare Dinge …

… die einen zum Weinen bringen. Vor Glück – wenn man genau hin sieht und das Schöne erkennt.

Besonderer Dank an Chaz Bundick (aka Toro Y Moi). Sein neues Album »Causers of This«, das Ende Februar 2010 auf Carpark Records erscheint, ließ mich sein Blog besuchen. Dort entdeckte ich die beiden Videos – und mit »16: Moments« von William Hoffman auch die Musik von Jónsi & Alex (ihr majestätisches Album »Riceboy Sleeps« ist dringend zu empfehlen).
Was für ein Samstag voller wunderbarer Zufälle …

Alles wird gut. In echt.

Christian Falk (feat. Robyn): Dream On