30.03.2014

Noch lässt der Ginkgo vor meinem Fenster auf sich warten. Die Äpfel um ihn herum laden ihn seit Tagen schon freundlich ein: »Schau’ und fühl’ die Sonne, die Wärme! Komm’, blüh’ mit uns!«
Doch der alte Mann aus dem Osten hat sein ganz eigenes Tempo. Erst dann, wenn man gar nicht mehr damit rechnet, kommt er aus sich raus. Ganz leise, ganz unspektakulär. Das genau ist der Grund, warum ich diesen Baum so unendlich mag: Er ist ein Meister des Timings.

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