24.07.2025

Tell her you love her. Yuuf – Iman

01.07.2025

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01.06.2025

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14.05.2025

Briefe an die Töchter (III)

 

Hui! Maxim Mankevich trifft Birgit Fischer – in einigen Kreisen würde man sagen: »Pro-Seminar der Youtube-Schwurbler-Akademie« ;)

Ist verständlich, greift aber zu kurz. Birgit Fischer spricht von Energien, Feldern – im Grunde also: von numinosen Kategorien.

Künstler, Schamanen, Seher und auch einige sog. Freaks hatten und haben, wie bereits erwähnt, Zugriff auf diese Informationen, dieses Wissen. Das meine ich völlig wertfrei, die suchen sich das nicht aus. Auch Birgits Gaia-Gedanke (die Erde als Organismus) ist logisch und folgerichtig: Wie sich physische Wesen in Form von Elementen und Atomen in freiwilliger Kooperation organisieren, sollte es nachvollziehbar auch auf Planeten, Galaxien und selbst den Kosmos zutreffen. Alles ist verbunden – wir sind jedoch in einer Matrix gefangen, die das verschleiert.

Nun: Diese Matrix bricht allmählich zusammen. Egal, ob es induziert ist durch Polsprung, bzw. nachlassender Magnetkräfte der Erde oder zunehmende Sonnenstürme. Es dreht sich. Muss.

Das Gespräch mit M. und M. kürzlich über Quantenverschränkungen – das kommt ja nicht von ungefähr, es liegt in der Luft. Nennt es: Nötiger Heilungsprozess.

Einige spüren es früh und intuitiv, andere brauchen eine reinigende Lawine, einen Vulkanausbruch – um sich zu erinnern.

Mit M. und M. sprach ich auch über die Kant’sche Aufklärung. Und meinen Freund Fritze Schiller (nicht ohne Grund hängt sein Porträt an meiner Wand. 1700-irgendwas erkannte er, dass die Aufklärung unvollendet, bzw. völlig degeneriert enden wird, wenn man sich allein auf Ratio und Verstand versteift. Da sind wir nun. Als »Lösung« dafür bot er damals schon seine Idee der »ästhetischen Erziehung« an. Klingt schwurbelig, meint aber genau das, was Birgit, ich und andere meinen, wenn es darum geht, sich mit außersprachlichen Kategorien zu verbinden: Channeling, als Künstler Kanal für Worte und Bilder zu werden (hauptsächlich: das Ego ausschalten, es ist eine Illusion).

Die Menschheit krankt an der Zerstörung aller Verbindungen. Machtmethoden, sprach ich bereits von.

Diese Narrative, die falsch sind, wurden über Jahrtausende in unsere Birne geschraubt.

Wir wissen tief drinnen, dass sie nicht stimmen.

Fühlen uns ohnmächtig. Werden krank oder süchtig oder sonst wie zerstörerisch.

Diese Matrix kollabiert langsam vor unseren Augen.

Aber: Dies macht Angst (lieber beim Gewohnten bleiben, statt mutig aufzubrechen), schaut euch um…

Deshalb dies erneut als Mutmacher (hatte ich schon mehrmals hier, verdeutlicht aber prägnant die Essenz von alledem, was immer mehr Menschen gerade – vorsprachlich – empfinden):
https://www.youtube-nocookie.com/embed/XinVOpdcbVc

(Sorry for long, Muddi braucht ja meist nur einen Einzeiler. Ich bin halt ein gelernter Mustererkenner und zoome gern raus auf Adler- bzw. Steinbockperspektive; des Gesamtüberblicks wegen :)

PS: Ich saß heute Nachmittag mit I. in der Sonne unten bei P. Er wird Ende Juni erstmals Vater und bat mich um einen Rat bezüglich: Was macht einen guten Vater, eine gute Mutter aus?

Ich musste kurz überlegen, dann flossen diese Worte gedankenlos durch mich und aus meinem Mund: »Erkenne (und anerkenne!) die Anlagen deines Kindes; fördere es, selbst wenn es meint, Sparkassenfachwirt zu werden, es ist sein Weg, nicht deiner. Am Wichtigsten: Reiche deinem Kind den unauslöschlichen Funken der Wahrheit (Verbundenheit, Humanität) weiter – damit diese Flamme niemals ausgeht.«

01.05.2025

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27.04.2025

Briefe an die Töchter (II)

 

Hatte heute ja erstmalig die Gnade, den »Raum der Stille« zu bespielen. Es kamen – trotz des tollen Wetters – sieben (zahlende, lach) Gäste in das Schattenzimmer mit Kerzenlicht. Wie erwartet reagierten Autisten (G.) und Downies (F., E.) stark auf die japanische Interpretation des Herz-Sutras. Letztere antworteten auf meine Frage, was der Song mit unverständlichen Texten (es gab meinerseits natürlich vorher einen Kurzabriss über den Inhalt) mit ihnen gemacht hätte: Freude, Kribbeln, das Bedürfnis, sich wippend dem Rhythmus anzuvertrauen; ein Lächeln auf den Lippen. Für G. war das Zuhören eine Herausforderung: Irgendwas triggerte ihn, machte ihn nervös, er konnte nicht sagen, warum, nur: es war ihm zu intensiv.

H. hingegen, so ab Minute vier: »Dauert das noch lange?« :)

Feedback im Anschluss vom Kollegen: »Well done. Bei mir sind sie schon raus gerannt.«

OK. Hier also soweit alles koscher, halal und leicht.

PS:

J. hat heute (Sonntag) Geburtstag, ich schickte ihr vorhin einen schnellen Geburtstag-Gruß. Darin wünschte ich ihr, u.a., ein neues Lebensjahr »der Leichtigkeit wie Lindenblütenduft im Sommerregen«.

Gerade hat sie mir geantwortet. Diese Formulierung wird sie sich auf den Spiegel schreiben, da sie davon sehr berührt war.

Menschen berühren. Ja, darum geht’s irgendwie, im Leben.

Daran wird man sich erinnern, während der finalen Transformation.

Life is people.

Heißen sie nun J., C., G., C., L., S. – oder G., B..

Oder auch I.: Bei ihr (82 Jahre alt) muss ich als letzte Tat immer schauen, ob unterhalb ihres Busens und auch im Intimfaltenbereich Rötungen sind. Was anfangs, für mich, extrem schambehaftet war, wird durch sie mit einer großartigen Leichtigkeit gebrochen.

Sie ist Buddha.

Heute, am Nachmittag, kam sie zu mir, sie hatte was auf dem Herzen:

»Micha, ist so schön, dass du da bist, wollte ich mal sagen. Und fragen: Geht’s dir gut hier?«

Ich nahm sie wortlos in den Arm und drückte sie an mich.

Lange.

Glück kann man spüren.

PPS:

Habt einen schönen Sonn-en-tag, ich muss morgen und Montag jeweils nochmal anne Schüppe, hab dann drei Tage frei.

Und dann setze ich vielleicht das Gespräch von gestern Nacht fort. Mit M. Am Tresen des Vertrauens.

Er sitzt seit Jahren an seiner Doktorarbeit in evangelischer Theologie und wir sprachen gestern lange über so etwas.

Um Eins war er zu angetrunken, meinen Gedanken dazu zu folgen… ;)

般若心経 cho ver. (long mix) 【作業用・勉強・ウォーキング・睡眠・リラックス音楽】

 
法楽太鼓 2 「般若心経~諸真言」 東谷寺 (真言宗豊山派)
  (Weniger europäisiert)

 

16.04.2025

Briefe an die Töchter (I)

 

Hatte heute Dienst von 14 – 21.30h. Beim Heimradeln hörte ich diesen ersten Track (s.u.) vom neuen M83-Album – Filmmusik. Das Intro ist – je, wie man’s betrachtet – 4, 5 oder gar 7 Minuten lang. Als das Stück ausklang musste ich am Hbf erstmal kurz pausieren, irgendwas hatte immens resoniert und ich wusste nicht genau, was mir Tränen in die Augen trieb.

Später, in der Lodge, bei Feierabend-Bier-Kippe, wurde mir klar, warum:

Gerade die späten Dienste sind speziell. Nachmittags bis zum frühen Abend ist alles immer arg wuselig. D. robbt an, ist verzweifelt, weil die Ohrpolster vom Kopfhörer runter sind – also friemel ich sie 15 Minuten wieder drauf; und ernte einen dankbaren Kuss von ihm auf die Hand. T. glaubt, ihr Telefon ist im Dutt – dabei ist es nur tiefentladen. Ich kümmere mich drum und sie ruft anschließend ihre Schwester an und ist gelöst. Beim Tischabräumen, Müllwegbringen etc. wieseln alle wild durch die Gegend, rollen sich gegenseitig mit den Rollatoren über die Socken, fluchen, schimpfen, weinen, ich fang sie allesamt wieder ein.

Dann: Sleeping-time.

Alle werden ruhiger – und ganz, ganz weich.

Von ca. 20.15 hab ich im Grunde nix anderes zu tun, als mein Tun zu dokumentieren. Easy peasy. Und dann kommen die Rufe, oder sie stehen plötzlich in der offenen Tür:

»Micha, mein Arm tut so verdammt weh. Kannst du mal eincremen?« (K.).

»Micha, mein Rücken schmerzt, hast du was für mich?« (D.).

»Oh, Micha, mein Po! So, so, so aua! Ich brauch was. Dringend. Sofort.« (J.)

Ich hatte kürzlich den Vorschlag gemacht, für solche Fälle nicht Voltaren usw. drauf zu pappen, sondern eine Spezial-Tube mit einfacher Bodylotion zu bevorraten, um so nicht unnötigerweise Pharmarotz zu verabreichen.

Siehe da: alle glücklich.

Aus dem einfachen Grund: Wenn die Nacht langsam einparkt, kommen bei Ihnen die »ghosts of the night« – kennt ihr sicher auch. Und, was sie dann brauchen, sind im wahrsten Wortsinn, simple Streicheleinheiten.

Ihnen diesen einfachen Dienst schnell zu gewähren und ihre tiefe Dankbarkeit dafür zu spüren, flasht mich auch jetzt immer noch.

Beim letzten Schluck Bier zusätzlich erkannt, warum ich von der Musik so berührt war: Es ist im Grunde so einfach, seine Bedürfnisse zu äußern (z.B. »Kannst du mich mal kurz in den Arm nehmen?«).

Wir »Gesunden« haben damit bekanntlich arge Probleme. Sie aber funktionieren da anders, natürlicher.

(Frau P. hat ein paar Jahre in der »Arche«, in der Nähe von Paris, gearbeitet. Deren Wahlspruch: Nicht sie lernen von uns – es sind unsere Lehrmeister.)

Ich wünschte mir ein Welt, die mehr dieser Qualität hat.

(Sorry for long, für diese Gedanken musste ich ein bisschen rausschwimmen).

Jetzt endlich die Musik.

M83 – A Necessary Escape (Part 2)

01.04.2025

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29.03.2025

Haiku (LIX)

 

Alles ist gesagt.

  Schweigen heißt nicht Zustimmung.

Nun soll es schreien.

Christian Kjellvander – Notes From The Drive Between Simat And Alcoi

01.03.2025

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