Sommertag. Sieg. Selige Mädchen. Tiefe Begegnungen. Schön. Schweigen. Genießen. Kein Grund, dies zu zerschreiben.
09.06.2014
Der Himmel, schwarz und dräuend, »apokalyptisch« wäre euphemistisch, Untergang steht an, mit Mann und Maus und Hund und Haus – jedoch: Das Inferno bleibt aus, sehr überraschend, bleiben jedoch werden Sand in den Augen und Pfefferspray im Schrank.
08.06.2014
Ich schaue mich um und sehe: Überall Ab-, Auf- und Umbrüche. Anstrengende Zeiten. Spannende Zeiten. Transiträume.
07.06.2014
Weiterhin gilt zu beachten: Eigentlich geht es nur um diffuse Ängste, die nicht existieren und Augen, die offen sein müssen. Das ist der ganze Trick.
06.06.2014
Nach all dem, was ich mir jahrelang vorenthalten habe, wird Genießen plötzlich ganz einfach.
05.06.2014
Es ist neun Uhr. Erst jetzt spüre ich, wie müde ich bin. Und wie lange schon. Ich muss besser haushalten mit meinen Kräften. Ich werde jetzt in der Sonne Wärme und Zuversicht tanken. Meine Wunden reinigen. Den erschöpften Körper ruhen lassen. Und dann: weiter sehen.
04.06.2014
Markt in Sète. Entdecke die ersten Sonnenblumen in diesem Jahr. Begreife: Sie sind wunderschön. Auch , wenn sie zunächst nur für mich ihr freundliches Gesicht in die Welt halten.
03.06.2014
Ich war vorhin am Strand und habe Steine aufeinander gestapelt, so Zen-mäßig. Immer wieder ist mir der Turm eingestürzt, obwohl ich ordnungsgemäß von groß nach klein aufgebaut habe. Als ich kurz davor war, die Geduld zu verlieren, probierte ich es ein letztes Mal. Und zwar unorthodox. Ich nahm einfach die Steine, wie sie am besten passten.
Siehe da: Ein ganz individueller Turm. Und obendrein recht stabil.
02.06.2014
Ich stelle fest: Zuhause ist dort, wo Menschen sind, die man gerne um sich weiß.
Mehr stelle ich zunächst nicht fest.
01.06.2014
Fremdenlegion?